
Schüttel, was du hast: Das Hamburger Hip-Hop-Trio huldigt dem Hintern
Nach „Bettina, zieh dir bitte etwas an“, der ersten Hit-Single aus dem Top-3-Album „Strom und Drang“, folgt mit „Erdbeben“ das nächste Heißblut aus dem Spitzenstall trojanischer Ponyzucht namens Fettes Brot. Atemlos wenden sich die drei Hamburger einem ausgebeuteten Körperteil zu – dem lieben Untermieter Popo, Ende aller Wirbelsäulen und bequemes Sitz- und Lockmöbel. Der Hintern steht seit Jahren auf Platz eins der Spieglein-an-der-Wand-Parade. Eine anhaltende Körperkrise ist die Folge: Junge Mädchen und erwachsene Frauen, süchtig nach der mageren Fasson, lernen mit dem Hinterteil zu klappern, statt zu wackeln. Fettes Brot kennen da ein einfaches Hausrezept: „Eure Mama muss für euch mal Kuchen backen!“ Die frohe Botschaft: Schüttelt, was ihr angeblich zu viel habt – und das zusammengeklaut auf Beat-Schrottplätzen zwischen Detroit, Miami und Salvador da Bahia. Das haben sich die drei Berufsjugendlichen nicht ganz selbst ausgedacht: Koproduzent war Arne „Chromeboy“ Diedrichson.

Vor zwei Tagen gaben Fettes Brot in Wien ein Überraschungskonzert für den Radiosender FM4.
Wer den Livestream vom Konzert aus Hamburg nicht verfolgen konnte, hat jetzt die Möglichkeit das Konzert online anzuschauen.
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