Ich lass dich nicht los – das Cover + Pressetext

Cover der neuen Fettes Brot Single ich lass dich nicht los

„Amour verrückt? … Modern Stalking? … Eine Mörderballade für die neuen 20er Jahre: Björn Beton und Finkenauer heulen den Todesmond an, wie einst schon Hölzel, Cave oder Morrison. Es spielt das Wudan Soul Orchester unter der Leitung von Sir Isaac Hayes (R.I.P.). Wo ist Kylie, wenn man sie braucht?“
(aus: Strom und Drang – Sekundärliteratur)

2.000.000 Teenager können sich nicht irren und clickten „Erdbeben“ von Fettes Brot zum meistgeguckten Musikvideo des Frühsommers. Währenddessen die Hamburger Band – angewachsen zur Fussballmannschaft – die großen Bühnen bis rauf zum Nürburgring und inkognito das Spiegelzelt des sagenumwobenen Haldern Pop Festivals erschütterte. „The best band i’ve seen in years!“ attestierte nicht nur der FoH Minister von Hip Hop Präsident Shawn Carter.

Auf der neuen, dritten Single des FB Albums „Strom und Drang“ hört man große Teile dieser fantastischen Band bei der Studio-Arbeit: Punk Chansonnier Pascal Finkenauer, Gitarrist Sven „Wah-Wah“ Waje, Bassist Arne Diedrichson, Trompeter Gunnar Kockjoy und Posaunist Sebastian Hoffmann umspülen unter der freudianischen Führung Björn Betons einen schattigen Seelen-Beichtstuhl mit heilsamen Klängen. Das ist therapeutischer Schizo-Soul für die Generation Kampusch …

„A compassionate peekaboo into the dark night of the soul.“ (Prof. B. Wayne)

Keine Fettes Brot Single ware komplett, ohne die luxuriöse, brandneue B-Seite:
„Amsterdam“ überkreuzt das Wimp Pop Songwriting von Dokter Renz mit dem Starkstrom Phunk von Arne Diedrichson. Dazu widmet sich Nneka Producer DJ fArHoT der A-Seite und drückt sie noch weiter in Film Noir Schattenreiche. Vollends verrückt wird es mit Pascal Finkenauers Solo Version, die genau in dem Moment plötzlich abbricht, wo der Sprecher vom Erzähler zum Täter wird. Großes Gruselkino.

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