Strom und Drang (Album)
Aus Fettes Brot Lexikon
Strom und Drang ist das sechste Studioalbum der Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot. Es erschien am 14. März 2008 als zweites Album ihrer eigenen Plattenfirma FBS (Fettes Brot Schallplatten GmbH). Der Veröffentlichung ging im Dezember 2007 eine Clubtour unter dem Decknamen Bette Frost, bei der das Album live vorgestellt wurde und am 15. Februar 2008 die Vorabsingle Bettina, zieh dir bitte etwas an voraus. Im April und Mai 2008 soll die Strom und Drang Tour folgen, die in den Monaten Juni, Juli und August von zahlreichen Festival-Auftritten ergänzt wird.
Singles des Albums
- 15.02.2008: Bettina, zieh dir bitte etwas an
- 06.06.2008: Erdbeben
- 26.09.2008: Ich lass dich nicht los
- 27.02.2009: Das Allererste Mal
Tracklist
- Lieber verbrennen als erfrieren
- Bettina, zieh dir bitte etwas an (mit Modeselektor)
- Das traurigste Mädchen der Stadt (mit Mieze Katz von MIA.)
- Erdbeben
- Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich
- Ich lass dich nicht los (mit Pascal Finkenauer)
- Das allererste Mal (mit Bernadette La Hengst)
- Schieb es auf die Brote
- Automatikpistole
- 1 Euro Blues
- Hörst du mich?
Pressetext
Jesus ist richtig sauer. Seine schöne alte Welt geht ein bisschen zu nah am Jordan spazieren. Schuld sind nicht die Schwulen Muslime, die Venture Katholen und die Zen Faschisten. Nicht die Spaß Terroristen. Nicht die strafunmündigen Kinder des endkapitalistischen Zorns. Und Schuld ist nicht die große Koalition. Schuld sind - wer sonst? - eure good clean fun rappers von nebenan, die letzten lebenden middle class heroes im Herzen der Euro Scholle. Drei Männer, die die Gewalt(en) unserer Zeit so ernst nehmen, dass sie nur darüber lachen können. Denen ist nichts heilig. Oder alles. Schiebt es! ... bitte! ... auf die! ... Brote!!! Es sind mal wieder unsere drei Helden. Doch wo andere schon kapitulieren, tanzt Gruppe Fettes Brot auf diesem unterirdischen Vulkan, der sich früher Zeitgeist nannte. Was ist passiert? Noch gar nicht lange ist es her, da stopfte jeder der Drei beim nächtlichen Ausflug in die kollektive Unwirklichkeit seine elf Finger in die Steckdose des Universums. Plötzlich pissen diese Männer gegen Windräder und verletzen die religiösen Gefühle der Energiekonzerne. Verlachen die Klima Deprimisten. Schneiden sich ins eigene Fleisch, um wieder etwas zu spüren von dem ganzen Wahnsinn, wie damals mit 16, 17, als einem alles so klar war, wie später nie wieder. Begleiten wir sie auf dieser Reise an das Ende der Nacht, in der sich für Fettes Brot so einiges verschoben hat. Nur so werden wir sehen: Sie sind immer noch die netten Jungs, die wir zu kennen glaubten... aber nicht von nebenan, sondern von ganz weit draussen.

